Politik

Im Juni 2010 wurde ich in den Regierungsrat gewählt. Die Möglichkeit der Mitwirkung in einer Kantonsregierung ist seither ein ehrenvolles Privileg und eine intensive, aber schöne Arbeit. Die Führungsaufgabe als Finanzdirektor habe ich mit grossem Verantwortungsbewusstsein und mit Tatkraft mitten in einem schwierigen finanzpolitischen Umfeld und in einer herausfordernden politischen Ausgangslage übernommen.

Die Sanierung des damals stark defizitären Staatshaushalts habe ich, zusammen mit meinen Regierungskollegen, verzugslos zum Schwergewicht meiner Tätigkeit gemacht. Meine Zielstrebigkeit und die Tatkraft, zukunftsfähige Entscheide zu ermöglichen, haben die nötige Bewegung in die Schwyzer Fiskalpolitik gebracht. Das Resultat ist heute bekannt. Der Kanton Schwyz steht finanziell wieder auf soliden Füssen und von der Steuerattraktivität her sind wir sehr gut positioniert. Heute kann sogar wieder über Reduktionen der Steuern gesprochen werden.

Ich bin überzeugt, dass der Kanton Schwyz auch in Bern weiterhin bürgerliche, liberale und beharrliche Kräfte braucht, die eine klare Vision einer erfolgreichen und sicheren Schweiz mit möglichst eigenständigen Kantonen haben. Fundierte politische Diskussionen, intensive Aufklärungsarbeit und ein entschlossener, beharrlicher Wille zur Lösungsfindung stehen dabei im Vordergrund.

«Mein Einsatz gilt auch bei meinen weiteren politischen Zielen allen Schwyzerinnen und Schwyzern und ihrem gemeinsamen und persönlichen Wohl!»

Standpunkte

 

Ich stehe ein für eine bürgerliche, auf Eigenverantwortung und Solidarität basierende Politik. Allen in unserem Land lebenden Menschen muss ermöglicht werden, einen landschaftlich intakten, sicheren, finanzierbaren und mit Zusammengehörigkeitsgefühl erfüllten Lebensraum vorzufinden.

 

Die Verwaltung muss nach klaren politischen Vorstellungen geführt werden und rechtschaffen, effizient, bürgernah und bürgerfreundlich sein. Unnötige bürokratische Leerläufe sind zu verhindern.

 

Für unsere Zukunft gilt es sinnvolle und nachhaltige Investitionen zu tätigen. Diese sollten aber die uns nachfolgenden Generationen nicht mit einer unnötigen Schuldenlast beschweren. Unter anderem müssen unser Bildungssystem gezielt weiterentwickelt und gestärkt und die Ausbildungsplätze ausgebaut werden. Unsere Infrastrukturen sind zweckmässig zu modernisieren und der öffentliche Verkehr nach klaren Prioritäten als bürgerfreundliches Angebot einzurichten.

 

Wesentlich sind ideale und unternehmerfreundliche Rahmenbedingungen für ein gesundes und kontrolliertes Wachstum. Unser Gewerbe soll sich möglichst frei entfalten können, damit Arbeitsplätze gesichert und weiterhin eine vielfältige Wirtschaftsstruktur garantiert werden.

 

Unverzichtbar ist ein politisches Klima des gegenseitigen Respekts, der gelebten Vielfalt und der Toleranz. Die konstruktive Zusammenarbeit unter den verschiedenen Behörden aller Stufen ist zu pflegen, damit tragfähige Lösungen und dauerhafte Resultate erzielt werden.

 

Ich will auch, wie schon als Regierungsrat, ein Ständerat des "offenen Ohrs" und des Zuhörens sein – zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger und unseres schönen Kantons Schwyz. Wer mich kennt weiss, dass ich die Anliegen der Bevölkerung sehr ernst nehme und Probleme konsequent angehe.

 

Wegleitend sind für meine Politik:

 

Gesunder Menschenverstand, klare Positionen und Entschlussfreudigkeit sind wichtiger als endlose Expertisen, Abklärungen und Gutachten über Gutachten, hinter denen sich die Verwaltung und Behörden verstecken können. Verantwortung ist selbstbewusst und mit Überzeugung wahrzunehmen. Eine Null-Fehler-Kultur hemmt Entwicklungen und macht die Politik ängstlich und träge.

 

Rechtmässigkeit und Ordnungsmässigkeit müssen die Basis aller politischen Entscheide bilden. Dort hingegen, wo Spielraum und Entscheidungsfreiheit besteht, sollen sie auch – zugunsten der Bürgerinnen und Bürger – genutzt werden.

 

Dezentrale Lösungen sind übergeordneten, schwer steuerbaren Organisationsformen in der Regel vorzuziehen. Der Föderalismus muss als grundlegendes Gestaltungselement unseres Staates mit allen Mitteln und auf allen Ebenen geschützt und verteidigt werden. Subsidiäre Lösungen sind bessere Lösungen: Entscheide sollen dort gefällt werden, wo das Problem besteht.

 

Die Familie ist die Kernzelle unserer Gesellschaft. Ihr gebührt besonderer Schutz und höchste Aufmerksamkeit. Der Staat hat sich darauf zu beschränken, die Selbstverantwortung zu respektieren und darf nicht entmündigen. Dort, wo notwendige Hilfe angezeigt ist, soll sie wirksam greifen.

 

Der Schutz der Umwelt und der Bewahrung einer intakten Natur, die auch für die uns nachfolgenden Generationen noch unversehrt und erlebbar zur Verfügung stehen muss, ist hohe Priorität einzuräumen. Hierbei sollen nicht prioritär Subventionen, Förderungen und Verbote massgeblich sein, sondern die Ausnutzung der bestehenden Sparpotenziale, ideale Voraussetzungen für innovative Lösungen und die Ausnutzung der frei und unabhängig entwickelten neuen Techniken.

 

Die Wirtschaft muss sich möglichst frei entfalten können. Das gilt sowohl für Aussenhandelsbeziehungen wie auch für gute Rahmenbedingungen der KMU. Eingriffe des Staates unter dem Deckmantel eines angeblichen Marktversagens schwächen letztlich immer das Vertrauen in die Märkte und sind zum Schaden der Wirtschaft.

 

Gesetze und Regulierungen sollen unterlassen werden, wenn es sie nicht unbedingt braucht und sie sich sowieso nur auf Einzelprobleme beziehen. Neue Gesetze bedingen grundsätzlich die Aufhebung bestehender.

 

Der Sicherheit der Bevölkerung kommt höchste Priorität zu. Das Recht auf Eigentum, die persönliche Unversehrtheit und Entfaltungsmöglichkeit sowie die Freiheit eines jeden Einzelnen müssen mit allen Mitteln verteidigt werden – mit einer liberalen Gesellschaftsordnung, aber auch mit einer starken und glaubwürdigen Landesverteidigung.

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